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Siegmund Laserschweißzellen


Modulare Siegmund Laserschweißzellen dienen als Schutzumhausung für handgeführte Laseranwendungen wie Laserhandschweißen und Laserreinigen. Für die Vorauswahl sind vor allem der benötigte Arbeitsraum, die Dachausführung und die Einbindung in den geplanten Arbeitsplatz relevant. Sicherheits-, Laser- und Absaugkonzept müssen anschließend für die konkrete Anwendung geprüft werden.

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Laserschweißzelle auswählen: diese Punkte zuerst klären

1. Platzbedarf und Arbeitsraum: Die Zelle muss zu Bauteilgröße, Schweißtisch beziehungsweise Arbeitsfläche sowie den benötigten Bewegungs- und Zugangswegen passen.
2. Dachausführung: Ein geschlossenes Dach ist eine eigene Ausführungsentscheidung und kann in die Planung von Schutzkonzept und Absaugung einfließen.
3. Zugang und Türposition: Die Tür lässt sich im modularen Aufbau positionieren; deshalb sollten Materialfluss und Hallenlogistik früh mitgedacht werden.
4. Erweiterbarkeit: Zusätzliche Wandelemente ermöglichen eine spätere Anpassung der Zellgröße.
5. Prozessumgebung: Eingesetzter Laser, Bearbeitungsprozess, Absaugung und weitere Sicherheitseinrichtungen gehören zur konkreten Arbeitsplatzplanung und nicht allein zur Größenwahl.

Modularer Aufbau für unterschiedliche Arbeitsbereiche

Siegmund baut die Laserschweißzelle als modulares System mit vormontierten Seitenwänden auf. Tür- und Wandelemente lassen sich an die räumliche Situation anpassen; zusätzliche Wandelemente ermöglichen eine Erweiterung. Dadurch kann die Grundkonfiguration an Arbeitsbereich, Zugänglichkeit und eingesetzte Spann- beziehungsweise Arbeitstechnik angepasst werden.

Die Collection dient zur Vorauswahl einer geeigneten Grundkonfiguration. Sonderformen oder weitergehende Erweiterungen werden nicht als dauerhaftes Standard-Sortiment in den Content geschrieben, sondern bei Bedarf über Beratung und Herstellerkonfiguration geklärt.

Mit Dach oder ohne Dach?

Die Dachausführung ist mehr als ein optisches Merkmal. Sie beeinflusst die Einbindung der Zelle in das Schutz- und Absaugkonzept. Siegmund empfiehlt für die aktuelle Laserschweißzelle ein geschlossenes Dach und beschreibt dort eine Anschlussmöglichkeit für die Schweißrauchabsaugung. Ob und wie ein Dach in Ihrer Anwendung einzusetzen ist, muss jedoch im Gesamtkonzept des konkreten Laserarbeitsplatzes bewertet werden.

Laserschutz ist eine Aufgabe des gesamten Arbeitsplatzes

Eine Laserschweißzelle ist eine technische Schutzkomponente, ersetzt aber nicht die Beurteilung der konkreten Laseranwendung. Für den Betrieb müssen unter anderem Herstellerangaben, Prozess, mögliche Strahlwege und Reflexionen, Absaugung sowie weitere technische und organisatorische Schutzmaßnahmen berücksichtigt werden. Die BGHM und DGUV stellen hierfür eigene Arbeitsschutz- und Gefährdungsbeurteilungsinformationen bereit.

Die detaillierte Sicherheits- und Planungslogik gehört in unseren separaten Fachratgeber – nicht in die kommerzielle Collection.

Weitere Siegmund Produkte

Die Siegmund Markenwelt bündelt zusätzlich Schweißtische, Spanntechnik und weitere Siegmund Produktwelten.

Sie planen eine Laserschweißzelle?

Sprechen Sie mit uns über Platzbedarf, gewünschte Dachausführung und die Einbindung in Ihren Arbeitsplatz. So lässt sich die passende Grundkonfiguration eingrenzen, bevor sicherheits- und anwendungsspezifische Details für das konkrete Projekt geprüft werden.

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